dajana eder

LinkedIn, das Reich der Expert*Innen ...

In den letzten Wochen habe ich viele Beiträge von Expert*Innen gelesen und das zu den verschiedensten Themen. Ein Beitrag über vermeintliche TikTok Expert*Innen erregte besondere Aufmerksamkeit und führte zu zig Kommentaren. Nun gut, es war der finale Anstoß zu diesem Artikel. Lasst uns über Expertise diskutieren.

Beitrag zitiert, Verfasser*In und Marken ausgeklammert:

"Alle sprechen über TikTok. Ich lese hier so viele Experten-Meinungen. Leider von Experten, die keine sind. Weil sie noch nie eine Kampagne umgesetzt, geschweige denn begleitet haben. Unsere Creator bei [drop brand name here] haben mehr als 27 Millionen Follower auf Tiktok. Wir haben Kampagnen für [drop brand name here], [drop brand name here], [drop brand name here], [drop brand name here], [drop brand name here], [drop brand name here], [drop brand name here], [drop brand name here], [drop brand name here] und viele weitere umgesetzt und unsere Creator haben dafür gesorgt, dass diese Kampagnen erfolgreich wurden. [drop brand name here] #Hashtag Challenge 142 Millionen Aufrufe nach 48 Stunden." via Linkedin im Juli 2020

Meine Antwort zu diesem Beitrag als Kommentar:

"Ein großer Beitrag mit vielen bekannten Namen und wer sich auf TikTok bewegt, hat auch die Kampagnen gesehen. Und doch ist die Wortwahl niederschmetternd für alle Creator*Innen, die sich Wissen aneignen und die App erkunden. Denn oft braucht es nur ein „erfolgreiches“ Konzept zum Durchbruch und nicht viele. Was aber die „Expert*Innen“ hier gemeinsam haben, sie teilen ihr Know-how und ihre Erkenntnisse, wenn es auch nur klein(st)e Schritte beschreibt. Wir haben gelernt, dass wir unter Expert*innen ein hohes Niveau halten müssen, durch Diskussionen und Kritik. Deshalb auch mein Feedback zu diesen Zeilen. Ich hätte von dir hier bevorzugt Insights gelesen und nicht eine Diskreditierung, von Expert*Innen, die dich wohlmöglich mit einem Durchbruch heute noch überholen."

Zurück zum Thema "Wann ist man ein Expert?"

Als Freelancer*In und Unternehmer*In unterliegt man keinen klassischen Strukturen, die die eigene Expertise kategorisieren. Spätestens mit dem Schritt in die Selbstständigkeit muss aber das Verständnis da sein, das man selbst bestens mit Know-how ausgestattet ist, um die anstehenden Herausforderungen zu meistern. Wir kennen vor allem aus dem Agenturwesen Begriffe wie Junior, Senior oder Director. Begriffe wie Expert oder Specialist aus dem Englischen sind uns genau so geläufig. Doch in der deutschen Sprache gibt es kaum einen passenden Titel. Mach an dieser Stelle gerne einen Selbsttest. Was verstehst du unter den Begriffen: "Freelancer*In, Unternehmer*In oder Berater*In"?

Wenn ich mich vorstelle, tu ich das mit dem Selbstverständnis, dass ich als Beraterin eine Expertin in meinem Bereich bin. Nicht weil ich jeden Handgriff alleine umsetzen, sondern weil ich weiß, wie ich für größere Projekte weitere Expert*Innen hinzuziehen kann. Meine Aufgabe ist es, strategische Beratungen durchzuführen und kreative Lösungsansätze zu finden und dafür bedarf es einer entsprechenden Expertise.

Wie so oft finden wir uns vor dem menschlichen Paradoxon wieder, eine nicht vorhandene Schublade öffnen, die Information darin verstauen und dadurch besser verstehen zu wollen. Und das trifft auf die besonders deutsche Mentalität, das alles seine Ordnung haben und in einer Form zertifiziert sein muss. Wann darf man sich denn Expert*In nennen und was muss man dafür erreicht haben? Ein Kommentar unter dem oben zitierten Beitrag besagt: "Es ist ohnehin schwierig, sich nach 2 Jahren als Experte in irgendwas zu benennen." Darin finden sich zwei Aussagen wieder, die eine, dass man sich wohl ausschließlich selbst ernennt und dass Zeit ein relevanter Faktor ist.

Gerade im Social Media Business würde ich hier folgende These aufstellen wollen:

  • Zeit ist ein Faktor, den man neu denken muss. In zwei Jahren kräht wohl kein Hahn nach meiner Expertise zu TikTok. Eine so schnelllebige Branche braucht schnell denkende Expert*Innen.
  • Expert*In ist man in dem Moment, in dem man eine Expertise erreicht hat, die man "erfolgreich" für verschiedenste Herausforderungen adaptieren und anwenden kann.

Wenn ich hier auf LinkedIn Expert*Innen begegne, dann stehe ich ihnen im ersten Moment offen gegenüber, deren Expertise sind Puzzlesteine in (m)einem großen Ganzen. Ich höre zu und evaluiere mit Hirn und Verstand, ob deren Aussagen für mich und meine Anforderungen Bestand haben. Auf LinkedIn erwarte ich, mich in einem Pool aus Expert*Innen zu bewegen, und genau so soll die Kommunikation stattfinden. Wenn ich oder eine der Expert*Innen Beiträge teilen, dann darf diskutiert und in wissenschaftlicher Manier angefochten werden.

Wie werde ich nun (TikTok-)Expert*In?

Alles, was ich in den letzten Monaten über TikTok gelernt habe, hat hier auf LinkedIn seinen Ursprung. Dank Expert*Innen, die offen ihre Learnings und auf Fails geteilt und zur Diskussion eingeladen haben. Hier sind sehr junge Kreative aktiv geworden und erzählen von GenZ und die richtige Ansprache. Profis werden zu Autor*Innen, Podcaster*Innen und Verfasser*Innen, um ihr Know-how öffentlich zugänglich zu machen. Innerhalb weniger Wochen haben aufmerksame Beobachter*Innen eigene Versuche gestartet und Erfolge erzielt. Wir sind hier auf einer Plattform, die wissenschaftliche Züge annimmt - Wissen wird nach einer Testphase geteilt und jede*r Interessierte kann daran teilhaben. Es stellt sich hier nicht die Frage, welche erfolgreichen Konzepte umgesetzt wurden, sondern wie.

Dies ist eine Danksagung an die Expert*Innen aus meinem Netzwerk.


re:cap no5 || wir reden über Geld

Auszug aus re:cap – monatliches Mag für Business & Empowerment vom 21. April 2020

Es braucht eine Krise, einen extrem lauten und unangenehmen Weckruf, um uns aus der Komfortzone zu holen. Denn bisher war doch alles irgendwie auch gut, so wie es war. Die aktuelle Phase wirft so viele Fragen rund um die eigene finanzielle Situation in den Raum, unser Vorteil, wir haben nun die Zeit, auf diese Fragen Antworten zu finden. Deshalb: Let's talk about money.

and action

Warum schreibe ich hier über Geldangelegenheiten? Weil ich überzeugt bin, dass jede und jeder nur dann Verantwortung für die eigene finanzielle Unabhängigkeit übernehmen kann, wenn den eigenen Entscheidungen eine grundlegende Bildung als Basis dient. Ich habe Jahre damit verbracht, das Denken meinem Partner zu überlassen, weil ich der Meinung war, dass ich mich mit Geldangelegenheiten nicht befassen muss, solange mein Konto ausreichend gedeckt ist. Und heute weiß ich, dass ich noch vor zwei Jahren ein Polster ansparen hätte können, dass mir aktuell eine Hilfe gewesen wäre. Jetzt sieht das ein klein wenig anders aus, nachdem die letzten Monate starke finanzielle Einbußen mit sich gebracht haben, musste ich mich mehr denn je mit meinen Finanzen beschäftigen, um überhaupt eine Art Unabhängigkeit aufrecht erhalten zu können. Ich stelle mir die Frage, ob es wirklich diese Krise gebraucht hat, um mich aus meiner Komfortzone zu holen, um alte Muster zu hinterfragen und mit Mut und neuen Ideen in die Zukunft zu schreiten.

Ein wichtiger Hinweis vorweg: Diese Ausgabe basiert auf meinen persönlichen Erfahrungen. Die hier genannten Unternehmen haben Experten gestellt, da sie für mich relevante Neuerungen in das Geldgeschäft bringen und Fachwissen geteilt haben. Ich wurde für die Markenplatzierung nicht bezahlt. Die *gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links, diese bringen dir keinerlei Nachteil, bestenfalls profitierst auch du davon und für mich bringen sie eine faire Vergütung für die Arbeit an dieser Ausgabe.

true plastic

Wenn wir das deutsche Bezahlverhalten mit dem unserer Nachbarländer vergleichen, erkennen wir sehr schnell einen großen Unterschied, die Deutschen lieben Bargeld. Beträge unter 10 Euro werden oft nur bar akzeptiert und im Allgemeinen wird die Plastikkarte nur all zu kritisch beäugt. Und nicht zu selten hört man den Satz: "Oh Entschuldigung, das muss ich nun mit Karte bezahlen!" Dabei haben gerade die letzten Wochen gelehrt, wie wichtig bargeldlose Zahlung im Hinblick auf Eindämmung der Erregerübertragung ist. Doch was braucht es nun für eine bargeldlose Zukunft? Während USA und Schweden bis 2023 komplett bargeldlos sein wollen, wünschen sich die Deutschen eher eine vernünftige Ko-Existenz. Das bedeutet aber auch, dass Innovationen offen gegenübergestanden werden muss und Fragen zu Vertrauen, Datenschutz, Nachverfolgung und "Freiheit" nicht mit bargeldloser Zahlung hinterfragt werden. Denn auch bargeldlose Bezahlung unterliegt denselben Richtlinien wie allgemeine Bankgeschäfte.

Vorteile für Endverbraucher: In einem meiner Geldcoachings habe ich als Aufgabe ein "Haushaltsbuch" erteilt bekommen. Ich sollte mir ein wöchentliches Limit setzen, diesen Betrag bar in der Geldbörse mitführen und ausgeben. Jede Quittung musste händisch eingetragen und addiert werden. Für mich totaler Schwachsinn, denn die aufgewendete Zeit für die Dokumentation hatte die "mögliche" Ersparnis nicht gerechtfertigt. Deshalb mein Tipp: Mein privates Konto ist von *Tomorrow und komplett via App zu bedienen. Ich sehe jede Bezahlung sofort als Push-Benachrichtigung auf meinem Display. Wenn ich die App öffne, um zB meinen Kontostand zu überprüfen oder eine Überweisung zu tätigen, überprüfe ich auch, ob alle Zahlungsausgänge richtig kategorisiert sind. So kann ich jederzeit ganz genau sagen, wofür ich wie viel Geld ausgegeben habe, wie zB Automobil (Tanken, Service), Gastronomie, Lebensmittel, Drogerie, Shopping, ect ... Einen Appklick entfernt und nicht abhängig von meiner händischen Buchführung. PS: Das hat mir auch meine Buchhaltung in meiner Selbstständigkeit erleichtert. Denn Belege fotografiere ich sofort und hinterlege diese in der *Holvi-App. Kein Beleg geht verloren oder muss langwierig sortiert werden.

Vorteile für Händler: Für meinen Buchverkauf hatte ich ein Kartenlesegerät organisiert und war begeistert wie einfach die Installation via App und Bezahlung umsetzbar waren. Das FinTech Unternehmen *SumUp erleichtert mit einfacher Installation, übersichtlicher Abrechnung und günstigen Gebühren vor allem kleinen Händlern den Zugang zu bargeldloser Bezahlung. Im Mai veröffentlichte Gründer Marc-Alexander Christ veröffentlicht: "Kartenakzeptanz fördert auch nachweislich den Umsatz. Für 75 Prozent der SumUp-Händler*innen bedeutete die Einführung von Kartenzahlungen eine Umsatzsteigerung. Durchschnittlich 40 bis 60 Prozent mehr Umsatz verzeichneten Händler*innen damit." Weitere Vorteile sind, dass die fehlende physische Kasse nicht bestohlen werden kann, es kein Wechselgeld-Problem gibt, die Buchhaltung vereinfacht wird und der Bezahlvorgang beschleunigt wird. Die *SumUp Website informiert dich transparent über sämtliche Kosten und Handhabung.

AFFILIATE || Die Abkürzung RFID steht für Radio Frequency Identification und ermöglicht ein berührungsloses Auslesen der Daten moderner Karten. Schütze deine Geldbörse vor Datenklau und unauthorisierten Abbuchern ohne Einzelhüllen mit dieser von *DEKRA getesteten RFID Blocker Karte. Für 9,95 EUR via Amazon.

make money in 5 steps

Um überhaupt die eigene finanzielle Unabhängigkeit in Angriff zu nehmen, muss die Angst vor Entscheidungen fallen. Die Zukunft ist deine, solange du diese aus freien Stücken und mit bestem Wissen und Gewissen, zu gestalten beginnst. Gerade jetzt ist freie Zeit verfügbar, nutze diese effektiv und beschäftige dich mit deinen Geldangelegenheiten.

  • Verschaffe dir Überblick: Wie ist dein aktueller finanzieller Status? Verschaffe dir Überblick über deine finanzielle Situation. Wie viele Konten hast du und wie sind diese gedeckt? Wie hoch sind deine offenen Verbindlichkeiten? Unterscheide dabei in "gute" und "schlechte" Schulden, wie zB Verbindlichkeiten für Hauskredite oder Ratenzahlung für Konsum.
  • Welche Ziele verfolgst du: Wofür oder worauf sparst du? Informiere dich über mögliche Investments im Internet oder durch Expert*innen. Achtung, guter Rat kann sehr teuer werden, wenn du von vermeintlichen Expert*innen hinters Licht geführt wirst.
  • Weniger Geld ausgeben: Gibst du zu viel Geld aus? Schau dir dein Haushaltsbuch (bestenfalls in deiner App) an und bewerte deine Ausgaben. "Investitionen" in Gesundheit, Wohlbefinden und Bildung solltest du immer höher bewerten. Ausgaben für Konsum hingegen geringer. Auch wenn wir dazu neigen, uns mit einem Konsumkauf zu belohnen, ist dieses Hochgefühl meist nur kurzweilig und hat nichts mit Wohlbefinden zu tun. Wohlbefinden wäre zB Wellness und Kosmetik- bzw Haarstudio. Hierzu kannst du auch Restaurantbesuche zählen, da soziale Kontakte ein wesentlicher Bestandteil deines Wohlbefindens sind. Unter Gesundheit kannst du sportliche Aktivitäten verbuchen, der Besuch der Heilpraktiker*in oder eine Massage. Unter Bildung fallen Käufe von Büchern, Teilnahme an Fortbildungen oder Besuche von Ausstellungen ect. Wenn du feststellst, dass du monatlich XY in Konsum steckst, dann versuche diesen Betrag stark zu reduzieren, hier lässt sich langfristig am sinnvollsten einsparen. Spare nicht an Investitionen in deine Persönlichkeit indem du dir einen Städtekurztrip verwehrst, um den Betrag für neue Konsumtrends zu verschleudern. Unterscheide auch zwischen Einrichtung in Form von Möbel oder saisonbedingter Dekoration. Spare nicht an Lebensmitteln, kaufe sinnvoll ein, regional und saisonal. Versuche möglichst nichts wegzuwerfen aber kaufe immer in guter Qualität. Deinem Körper und der Umwelt zu liebe.
  • Mehr Geld verdienen: Verdienst du das, was dir zusteht? Wenn du in einem Angestelltenverhältnis bist, dann überlege dir, ob du dem Unternehmen mehr bringst als das, was du bezahlt bekommst. Überlege dir, welchen Mehrwert du für das Unternehmen bedeutest und geh in die nächste Gehaltsverhandlung. Bist du selbstständig und bezahlen deine Kunden noch immer den Stundensatz wie vor Jahren? Plane eine sinnvolle Erhöhung, vor allem bei Neukunden. Es ist Jahr für Jahr gerechtfertigt die Preise inflationsbereinigt anzuheben. Bedenke aber auch deine Erfahrung, die ist auch von Zeit zu Zeit oder Projekt zu Projekt mehr wert.
  • Geld investieren/sparen: Sparen vs. investieren. Sparbuch war gestern, da die aktuelle Verzinsung deines Sparbuchs oder Bausparers nur wenig interessant ist, kannst du im Handumdrehen ein Unterkonto einrichten und darauf einen Betrag reservieren, von dem du im Notfall mindestens ein bis drei Monate leben kannst. Zusätzlich habe ich noch ein Unterkonto für "Reisen", darauf spare ich in regelmäßigen Abständen. Das restliche dir verfügbare Geld kannst du nun investieren. Aktuell splitte ich einen Betrag von 250 Euro monatlich in 100 Euro Rücklagen, 50 Euro für Reisen und 100 Euro Trade Republic.

simple invest

Seit einigen Monaten nutze ich *Trade Republic für meine kleinen und größeren Investments. Denn nichts leichter als investieren via App. Ursprünglich hatte ich mir die App geladen, weil ich einfach in ETFs investieren wollte. Nachdem ich mich Woche um Woche damit beschäftigt habe, sah ich mit mehr Wissen weniger Möglichkeiten so zu investieren und entschied mich Einzelaktien zu kaufen. Eine gute Erklärung was ETFs sind und wie diese funktionieren, liest du in diesem Beitrag von Natascha Wegelin. Denn eines sollte man über Geld wissen, es ist und bleibt das, was unsere Wirtschaft ausmacht und die besteht zu großen Teilen aus Rüstungsindustrie, Öl- und Ressourcenausbeute. Bei einzelnen Aktien bleibt es übersichtlicher, wenn es auch gleich bedeutet, dass man sich mehr damit beschäftigen muss. Ich für meinen Teil habe begonnen, monatlich 100 Euro in mein Trade Republic Depot zu überweisen und damit erste kleine Kaufentscheidungen zu treffen. In der Vorbereitung zu dieser re:cap Ausgabe habe ich mir Fragen gestellt, die uns nun *Andreas Friedrich, Pressesprecher TRADE REPUBLIC BANK GMBH beantwortet.

Was sollten wir über traditionelles Trading wissen? Über traditionelles Trading sollte man wissen, dass es mit Trade Republic bereits ein Update auf modernes Trading gibt! Durch den Einsatz unserer eigenen Tech-Infrastruktur und konsequenter Digitalisierung von Prozessen realisieren wir Kostenvorteile, die wir direkt an unsere Kunden weitergeben: keine Orderprovisionen, keine Depotgebühren, keine Gebühren für Dividendenausschüttungen, keine Negativzinsen – es fällt lediglich eine Fremdkostenpauschale von einem Euro pro Trade an. Auf weitere Gebühren können wir verzichten, da uns die Rückvergütungen, die Handelsplätze für vermittelte Orders zahlen, genügen. Welchen Unterschied bringt Trade Republic? Wir machen einen Unterschied, denn wir haben eine Vision: Jeder sollte die Möglichkeit haben, seine Geldanlage selbst in die Hand zu nehmen. Mit unserer App befähigen wir Menschen, ihr Geld sicher, schnell und verständlich anzulegen. Auf diese Weise demokratisieren wir den Zugang zum Kapitalmarkt. Durch die intuitive Bedienbarkeit der App kann jeder einfach und provisionsfrei sparen, investieren und handeln mit nur drei Taps. Damit schaffen wir eine völlig neue Art von Wertpapierhandel. Was sind die Learning aus den vergangenen zwei Monaten? Die letzten Wochen haben klar die Bedeutung und auch die Vorteile von digitalen Services wie mobiles Brokerage aufgezeigt. Weitere Informationen via *traderepublic.com

Hör dir das informative Interview mit Gründer Christian Hecker als Podcast von Mission Money via Spotify an.

about bitcoin

In der Vorbereitung zu dieser Ausgabe haben mich unzählige Fragen zu Kryptowährungen erreicht. Ich sollte zumindest Bitcoin inhaltlich unterbringen. Dazu muss ich sagen, dass sich Blockchain nicht so leicht erklären lässt aber ich habe zwei Empfelungen, die das sehr gut machen. Die Dokumentation "Banking on Bitcoin" und die Podcastfolge von Finanzfluss "In nur 12 Min. Bitcoins verstehen" via spotify. Folgende Keyfacts sind für dich wichtig:

  • Seit 2008
  • Bitcoin-Netzwerk basiert auf einer von den Teilnehmern gemeinsam verwalteten dezentralen Datenbank, der Blockchain
  • Eigentumsnachweise werden in persönlichen digitalen Brieftaschen gespeichert
  • Bitcoin-Markt reguliert sich selbst durch Angebot und Nachfrage
  • 5 Schlagworte für Bitcoins: Inflationsssicherheit. Zahlungsfreiheit. Hoher Nutzerkomfort. Verkäuferschutz. Datenschutz.
  • 5 Schlagworte gegen Bitcoins: Geringer Verbreitungsgrad. Komplizierte rechtliche Situation. Kein Plan B bei Schlüsselverlust. Deflationsgefahr. Stark schwankender Wert.

2017 habe ich mir eine Wallet angelegt und einen Betrag investiert, dessen möglichen Verlust ich verschmerzen könnte. Stand 25.05.2020 ist ein Bitcoin rund 8.109 Euro wert. Aktuell verbucht meine Wallet ein Plus von knapp 11%.

AFFILIATE || Meine Plattform für Kryptowährungen ist *Coinbase - eröffne hier dein Konto und erhalte Bitcoins im Wert von 9,17 EUR ab einem Einkauf von 91,74 EUR!

how to

Der Gedanke wurde nun erfolgreich gepflanzt, wo aber anfangen? Ich arbeite gerne mit einer bekannten Methode, die To-Do-Liste mit Fälligkeitsdatum.

To-Do's: Mach dir eine Liste oder Notiz im Smartphone mit den Aufgaben, die es zu erledigen gilt. Verschaffe dir eine Übersicht. Bilanz: Erfasse deine Ist-Situation in einem Kontobogen, das ist eine Tabelle mit mehreren Spalten: "Datum || Beschreibung || Soll || Haben". In "Soll" trägst du deine Verbindlichkeiten ein, in "Haben" deinen positiven Kontostand, Sparbücher und Investments. Sobald du alle Angaben korrekt eingetragen hast, ziehst du Bilanz. Was überwiegt? Zielsetzung: Welches Ziel verfolgst du nun? Sei ehrlich und offen. Je genauer deine Vorstellung, desto leichter kannst du diese erreichen. Deadlines: Eine To-Do-Liste funktioniert am besten mit Deadlines. Schreibe dir auf, was der erste Schritt sein muss, um dem Ziel näher zu kommen und bis wann du es erledigen kannst.

Hier ein Beispiel: Wechsel zu kostenlosem Girokonto

Du planst dein Konto zu wechseln, dazu wirst du Konten vergleichen, die deinen Ansprüchen gerecht werden. Kostenlose Kontoführung, Kreditkarte und ein nachhaltiges Bankinstitut. Weshalb nachhaltig erkläre ich im nächsten Absatz. Diesen Vergleich stellst du online dar mit einer Deadline von innerhalb zwei Tagen. Aufgabe Konto einrichten. Das neue Konto ist wahrscheinlich kostenlos, also kannst du es einen Monat überlappend parallel betreiben. Überweise dir einen Betrag X auf das neue Konto, um deine Abbucher zu decken. Übertrage alle Daueraufträge. Plane dafür realistische 4 Wochen.  Wenn von deinem alten Konto keine Abbuchungen mehr getätigt werden kannst du es schließen. Gib dein neues Konto als Referenzkonto an, hierhin bekommst du den Restbetrag übertragen. Nach max. sechs Wochen hast du ein neues Konto.

tomorrow is now

Eine Empfehlung, der ich hier besondern Raum geben möchte - *Tomorrow - ein mobiles Girokonto mit dem du deinen positiven Impact leisten kannst. Und ein bisschen stolz bin ich darauf, dass diese nachhaltig denkende Bank ihren Ursprung auf St. Pauli hat.

Kapital in Echtzeit: Das Tomorrow Kapital entspricht den sogenannten Kundeneinlagen und wird zum Teil genutzt, um nachhaltige Projekte zu finanzieren. Im Vergleich dazu finanzierst du mit deiner Bankeinlage in einer konventionellen deutschen Bank unter anderem Rüstung, Massentierhaltung und Kohlekraft. Tomorrow klärt in Echtzeit auf, wie viel Kapital gerade wofür genutzt wird. Öffentlich und jederzeit über die Webpage einsehbar.

Klimaschutz: Mit jeder Verwendung deiner Tomorrow Karte leistest du aktiv einen Beitrag zum Klimaschutz. Denn ob in deinem Lieblings-Café oder im Buchladen, der Händler bezahlt 0,2% des Betrages als "Interchange Fee" an die jeweilige Bank. Tomorrow nutzt davon 0,13% für ausgewählte Klimaschutzprojekte und den Restbetrag zur Deckung der tatsächlichen Transaktionskosten.

Europäische Banken finanzieren die Herstellung von Waffen - in Höhe von 24 Mrd. EUR (Quelle: Facing Finance, 2019)

"Die Welt lässt sich nicht in Gut und Böse unterteilen. Aber man kann doch klar benennen, wo ein positiver Fußabdruck hinterlassen wird – und wo verbrannte Erde." Zitat Tomorrow Homepage. Dieser Satz sollte Weckruf genug sein, um sich selbst die Frage zu stellen, wo das eigene Geld arbeitet. Und weil ein Wechsel so einfach ist, App downloaden und zeitsparend dein neues Konto erstellen, halte für die Verifizierung lediglich deinen Ausweis bereit. Wenn du nun über meinen Affiliate-Link dein Konto eröffnest, schützen wir gemeinsam mit *Tomorrow 100 bedrohte Bäume im Waldschutzprojekt in Portel, Brasilien.

column:

"Geld regiert die Welt." Dem kann ich nichts entgegensetzen, was ich aber kann, ich muss nicht jede Entscheidung für bare Münze nehmen. Ich kann hinterfragen was ich aus den Informationen für Schlüsse ziehe. Um Barrierefreiheit in Finanzangelegenheiten zu schaffen, muss erst Vertrauen in der eigenen Entscheidungsfähigkeit gefunden werden. Informiere dich, bleibe dran und konsumiere wertvolles Wissen. Dazu gibt es unzählige Möglichkeiten über LinkedIn, Newsletter, Blogs oder Facebook-Gruppen. Ich habe vor zwei Jahren begonnen, die Posts von Madame Moneypenny zu lesen, habe mir ihr Audiobook gekauft und die Podcasts gestreamt. Kurze Zeit später habe ich mich zu einem Coaching angemeldet, da ich der Meinung bin, das ich damit wesentlich schneller an die Informationen komme, die ich brauche. Heute kann ich News wesentlich besser evaluieren und daraus zB Investmentmöglichkeiten ableiten. Ich habe aber auch gelernt, mir nichts einreden zu lassen oder in "sichere" Investments zu investieren. Denn nur eines ist in Sachen Investments sicher, es bleibt Spekulation.

WERBUNG IN EIGENER SACHE || In meinem neuen Coaching "Newsletter vs Email-Mag" erarbeite ich mit dir die Vorteile von Newsletter-Marketing und wie dieses verstaubte und meist verrufene Tool, erfolgreich und mit Mehrwert genutzt werden kann.

watchlist

books: Seit einigen Monaten auf meiner Watchlist, die 24-jährige Aya Jaff. Sie ist die Newcomerin im Tech und hat zuletzt ein Buch geschrieben *"MONEYMAKERS: Wie du die Börse für dich entdecken kannst!" Hier erklärt sie, dass die Börse nicht alten weißen Männern vorbehalten ist. Ein aufschlussreiches Interview liest du in BusinessPunk Online

podcasts: Eine Empfehlung aus den Neuerscheinungen ist der Podcast von Vreni Frost "Summa Summarum - Finanzen verstehen", in dem sie sich all die kleinen und großen Fragen rund um Geld stellt. Vreni hat sich die Zeit genommen, mir ein paar Fragen zu beantworten.

Interview mit Vreni Frost

Du hast dich in deiner ersten Folge mit zwei Finanzcoaches unterhalten, um dir einen Überblick zu verschaffen. War das dein Erstkontakt mit deiner Finanzplanung bzw wann wurde das Thema wichtig für dich? Früher, als Studentin, habe ich mich in erster Linie dafür interessiert, wie ich wieder aus dem Minus herauskomme... Richtig angefangen, mich mit Finanzen zu beschäftigen, habe ich, nachdem ich mich selbstständig machte. Ich werde jetzt 38 und bin schon über zehn Jahre selbstständig tätig. Von Anfang an hat mein Vater mir beigebracht, meine Steuer selbst zu machen, weil er wollte, dass ich verstehe, was mit meinem Geld passiert. Natürlich musste ich mich da zu Beginn sehr reinfuchsen, aber ich bin so dankbar, dass er das Jahr für Jahr geduldig mit mir durchgegangen ist. Heute helfe ich tatsächlich meinen Freunden häufig bei Ihrer Steuererklärung. Als Selbstständige ist es außerdem wichtig, sich noch mal gesondert mit Altersvorsorge zu beschäftigen. Ich bin momentan am Ausloten, welche Möglichkeiten es für mich noch gibt, außer eine private Altersvorsorge. Ich möchte gerne mit Aktien starten und eventuell auch eine kleine Immobilie finanzieren.

Was hätte es gebraucht, damit du eher begonnen hättest, dich um dein Geld zu kümmern? Ich denke gerade schon eine ganze Weile über diese Frage nach und ich komme zu dem Schluss, dass mein Weg genau so richtig war. Im Nachhinein finde ich es total okay, dass ich immer alles sofort ausgegeben habe. Meine Geschwister konnten zum Beispiel immer viel besser mit Geld umgehen. Ich habe einfach keinen Sinn darin gesehen, Geld anzuhäufen. Mittlerweile gehe ich natürlich verantwortungsvoller mit meinem Geld um und mich interessiert auch der Finanzmarkt sehr, weshalb ich jetzt durch meinen Podcast Summa Summarum einen Schritt in diese Welt wage.

Die letzten Wochen haben uns gelehrt, wie schnell wir aus unser Komfortzone gerissen werden können. Was hast du über dich und deine finanzielle Situation gelernt? Ich bin total froh, dass ich in meinem Job auf Projekte setze, die langfristig sind und nicht nur einzelne Kooperationen umsetze. Zu Beginn meiner Selbstständigkeit hat mir ein Freund einmal gesagt, dass ich mir einen Puffer von 10.000 € ansparen sollte. Das ist mir immer im Kopf geblieben und ich versuche, das stets einzuhalten. So komme ich auch durch schwierige Phasen.

Was möchtest du den re:cap Leser*innen mit auf den Weg geben? Keine Angst vor Finanzen! Je mehr wir uns damit beschäftigen, desto besser wird unser Umgang mit Geld, wir wissen, was mit unserem Lohn oder Honorar passiert und können so agieren, dass wir für die Zukunft gut aufgestellt sind. Meine Steuererklärung selbst zu machen, ist kein Hexenwerk. Mittlerweile gibt es großartige Programme, die einem dabei helfen. Das Geld für den Steuerberater können sich die meisten von uns durch ein wenig Fleiß sparen und lernen auch noch was dabei.

weblinks: Viele meiner Antworten fand ich auf www.madamemoneypenny.de von Natascha Wegelin. Sie erklärt ausführlich alles, was "Frau" rund um Geldgeschäfte wissen muss, um selbstständig Entscheidungen treffen zu können. Auf ihren Social Media Profilen und im Podcast widmet sie sich tagesaktuellen Themen. Eine Empfehlung für Beginner*innen.

re:cap bleibt für dich kostenlos und unabhängig bei höchstem Anspruch an Qualität. Dies ist nur möglich, in dem ich Strukturen monetarisiere, zB durch Affiliate. Diese sind für dich klar ersichtlich *gekennzeichnet und bringen dir keinerlei Nachteil und für mich eine faire Vergütung für die Arbeit an der Ausgabe. Supporte mein Engagement für re:cap durch Klicken der Links und durch deine Empfehlungen. Dir hat eine Ausgabe gefallen? Leite diese per Mail an Personen weiter, denen dieser Wortaustausch eine Hilfe sein kann."

Nun freue ich mich auf Feedback zu dieser Ausgabe von re:cap via Mail an: hello@impulsee.eu || Falls du diese email weitergeleitet bekommen hast, melde dich gerne hier an.


reisetagebuch _ w123 CE _ oldtimer roadtrip

the ROADBOOK : Mercedes Benz W123 CE

Es hatte nicht so viel gebraucht, um die Entscheidung zu treffen, was ich mit dem restlichen Monat noch so anstelle - es waren eigentlich nur zwei Gespräche notwendig, das mit meinem Mechaniker und das mit meinem Gewissen. Der Stern ist in einem top Zustand, die Route ist geplant, also kann ich auch morgen schon losfahren. Das mache ich nun auch. In diesem Reisetagebuch werde ich jeden Tag dokumentieren also schau vorbei. PS: für alle Tiktok-Fans habe ich ein visuelles Tagebuch begonnen.

the ROADBOOK

Transparenz : Dieser Beitrag enthält klar gekennzeichnete Presse-Einladungen, -vergünstigungen, -samples und Affiliate-Links.

goddess tribe webniar juni

Webinar || Glücksfaktor : Berufliche Zufriedenheit durch Weiterentwicklung

2020 hat uns bisher an vielen Stellen herausgefordert. Wir standen vor Situationen, deren Dynamiken uns überrascht und manchmal auch überfordert haben. Selbst heute, jetzt in diesem Moment schwingt ein hoher Unsicherheitsfaktor mit. Wohin jede*r von uns geht, kann man Schritt für Schritt entscheiden - bewusst und vor allem eines, ohne mit der Angst im Rücken.

GODDESS TRIBE : Sara Wragge

Gemeinsames Wachstum und Persönliche Weiterentwicklung - stehen im Fokus des Webinar-Formats, dessen Teil ich sein werde. Mein eigens entwickeltes Coaching-Programm richtet sich diesmal nicht nur an junge Selbstständige sondern auch an Frauen, die im Angestelltenverhältnis voran kommen wollen.

Webinar || Glücksfaktor : Berufliche Zufriedenheit durch Weiterentwicklung

In diesem Webinar erarbeiten wir gemeinsam die Möglichkeiten deiner beruflichen Weiterentwicklung, um dir mehr Zufriedenheit durch persönliches Wachstum in dein Leben zu bringen. Dies kann dein Sprungbrett in finanzielle und mentale Unabhängigkeit sein, denn du wirst erkennen, dass du all das, was es dafür braucht bereits in dir und in deinem Umfeld findest. Oft braucht es nur ein klein wenig Mut und Vertrauen, um in einer Krise echten Wachstum zu erkennen.

Über mich

Bereits 2008 setzte Dajana auf Social Media, Online-Communities und Bloggingsysteme. Ihre Wurzeln sind tief im Motorsport verankert und nach wie vor Teil ihrer Arbeit. Durch internationale Aufträge der Automobilhersteller mit Fokus auf Shared und Autonomous Driving und alternative Antriebsarten bleibt Dajana stets gefordert. Energie schöpft sie aus Ausfahrten mit ihrem Benz und der Kunst – in dem sie Worte auf der Schreibmaschine aus 1952 tippt oder schwarz-weiß Fotografien mit der Leica aufnimmt. Daraus resultierte 2019 die Veröffentlichung ihres Buches und dem gleichnamigen Podcast. In ihrer Arbeit als Online Communication Specialist blickt Dajana in die Zukunft, vertraut auf die Erkenntnisse aus der Vergangenheit und nutzt eine Sprache, die den Zeitgeist der Community trifft.

Tribe & Programm

  • High Frequency Coach Anna Sophie Rose || Personal Style & authentisches Selbst
  • Yogalehrerin & Holistic Conselor Dr. Alexandra Kleiner || Selbstwert- Thema Geld, Bezahlung
  • Yogalehrerin & Tantra-Nerd Sandra von Zabiensky || The Story of you
  • Gründerin FEMPRENEUR und Autorin Maxi Knust || Selbstständigkeit: Gründe dein eigenes Business!
  • Autorin, Online Community Specialist, Speaker Dajana Eder || Berufliche Zufriedenheit durch Weiterentwicklung
  • Female Healing Power, ThetaHealing & Yogalehrerin Sabine Leitner || Ausgang.S.Punkt
  • ThetaHealing® Practitioner, Krisenmanagerin Sabine Diedrich || Gute Zeiten, schlechte Zeiten #Resilienz: Das Immunsystem der Seele trainieren und besser mit Krisen klarkommen
  • Empowerment Coach & Gründerin GODDESS TRIBE Sara Wragge || The empowering Muse
  • Poetin & Interior Designerin Lysann Werner || Tagesimpulse

​Zum den GODDESS TRIBE Webinaren

 


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Ist das noch Kommunikation oder kann das weg?

Dieser Beitrag ist eine Abrechnung mit meiner 10-jährigen Selbstständigkeit als Social Media und Community Managerin und was es für mich bedeutet hat, Projekte groß zu machen und eben auch diese loszulassen. Meine Learnings und warum ich meine Meinung nie wieder zugunsten aller klein halten würde. Denn am Ende verliert, wer schweigt.

Seit 2008 habe ich an vielen "Online Communication"-Projekten mitgearbeitet, nicht selten war ich dabei eine der Impulsgeber*Innen für erfolgreiche Strategien. Ich erinnere mich noch an den Beginn meiner Selbstständigkeit und die erste Facebook-Fanseite, die ich 2010 für ein Autohaus in Graz gestaltet habe. Damals für 250,00 Euro im Monat - darin enthalten waren zwei Posts pro Woche und die entsprechende fotografische und grafische Contenterstellung. Dazu muss ich sagen, dass Facebook zu diesem Zeitpunkt unwichtiger war als die verstaubten Pressemitteilungen, die als "Newsletter-Marketing" getarnt versandt wurden. Beides von der Arbeitskraft am Empfang mehr oder weniger gewissenhaft verrichtet. Entsprechend bemessen der Wert meiner Entlohung.

Meinem Auffassungsvermögen und meiner Kreativität zum Dank, lernte ich durch autodidaktes Beobachten von Unternehmen wie Nike und Coca Cola - nein, ich habe weder das noch etwas anderes studiert - worum es bei Social Media Plattformen geht. Würde ich in nun meine Trefferquote berechnen, so kann ich die Mehrheit der Kampagnen als erfolgreich auf meinem Konto verbuchen. Stopp - an dieser Stelle ist das kein fehlplatziertes Selbstlob, sondern ein spontanes Fazit, um die so notwendige Relevanz meiner Meinungen anzudeuten. Belege dazu im persönlichen Gespräch oder auf meinem Linkedin Profil. Vielleicht auch der guten Zeiten wegen oder warum auch immer. Auf den Punkt gebracht fasste ich 2016 alle Schlagworte (Spoiler, es folgt eine unübersichtliche Auflistung), die meine Aufgaben beschrieben, wie Social Media und/oder Online Communication Manager*In/Strateg*In/Expert*In, Blogger Relations Manager*In, Eventmanager*In, Projektleiter*In, usw auf eine Funktion zusammen - Community Manager*In. Denn wenn wir (ich und mein Team in unserer professionellen Funktion) uns für Unternehmen und Brands On- und Offline bewegen, dann ausschließlich, um unsere Community nicht nur anzusprechen, sondern vor allem zu unterhalten.

COMMUNITY FIRST

Willkommen im Bullshit-Bingo, ich präsentiere hier den altbekannten Ca­sus knack­sus und das größte Missverständnis von Social Media. Denn Überraschung, so oft fehlverkannt geht es auf Facebook, Instagram und neuerdings Tiktok und Co nicht um die eigene Selbstbeweihräucherung und aufdringlich unangebrachte, vor allem aber verstaubte Verkaufsgespräche. Nein, hier steht die Community im Fokus. Und diese will nicht beschissen - sorry, ich meinte natürlich beeinflusst - werden, sonder auf Augenhöhe angesprochen und unterhalten. Hier geht es nicht um geschönte Imagebilder, um Verkaufsargumente, es geht um Unterhaltung, um das gemeinsame Lachen, Nachdenken und um das "gemeinsam etwas bewegen können"-Gefühl.

2016 gewann mein Pitch ein international tätiges Wasseraufbereitungsunternehmen für unsere Agentur. Die Idee war so simple und einfach aber der Zeit entsprechend. Ein Kommunikationskonzept für Instagram, als Basis die Definition unsere Wunschcommunity und als Sprachrohre Blogger*Innen und Influencer*Innen, die eben diese für uns durch Berichte, Posts, Markierungen und Take-over auf unser Profil ziehen konnten. Dazu bekam das Fokus-Produkt einen neuen Anstrich, wir kreierten eine optische Sprache und benannten das Profil nicht nach dem Unternehmen, sondern nach dem, was wir vermitteln wollten: #besserwasser! Als die ersten Menschen (nicht Bots und Fakefollower) unserem Profil zu folgen begannen, fanden diese bereits eine ROSA Wasser-LIFESTYLE-Welt vor. Lifestyle, das Schlagwort für alles und nichts und doch so gut verwendbar. Rosa - nicht weil das Produkt ein Haushaltsartikel ist und ich stereotypisch und genderfaschistisch nur Frauen durch die rosa Brille ansprechen wollte, sondern weil Rosa zur Pantone Trendfarbe gewählt wurde, eine Mehrheit unserer Zielgruppe jung und weiblich war und diese sich "bevorzugt" diesen hübschen rosa/blauen Filter über jedes x-beliebige Bild legte. Ging es nach mir, hätte ich feministisch gehandelt und Rock'n'Roll gefeiert aber es ging um das, was die Community sehen wollte, wenn ich möglichst viele davon zu erreichen vorhatte. Es folgten gemeinsamer Wachstum, reger Austausch und absatzstarke Salespromotions. Hier nun die Betonung auf meine Aufgabe: Ich wurde nicht für Abverkauf (Performance Marketing) engagiert, sondern für Imagebildung. Meine Aufgabe war es, bzw so habe ich sie definiert, eine Community aufzubauen, die uns der Marke wegen und aus Überzeugung folgt.

Braucht jede Erfolgsgeschichte ein Learning?

In diesem Fall war es in der Tat so. Das Projekt nahm Fahrt auf, die Reichweite stieg und so auch der Wunsch, die gesamte Produktpalette des Unternehmens abzubilden. Ungeachtet dessen, welche der Produkte auf dieser Plattform Platz finden konnten, und/oder sollten. Es begann ein mühseliger Kampf vor allem von mir mit mir, dem ich mich zum Wohle der Allgemeinheit - damit meine ich die Beziehung zwischen Auftraggeber und Agentur - beugen musste. Ich entzog mich dem Projekt und beobachtete still den Werdegang. Stand Mai 2020: Eine neue Agentur betreut den Channel, dieser trägt nun den Unternehmensnamen, die Inhalte sind hübsch aufeinander abgestimmte Imagebilder mit englischer Caption, die Interaktion schläft immer mehr ein.

Was habe ich nun gelernt?

  • Kompromisse sind eine klassische Lose-Lose-Situation, jeder verliert. Die Marke an Imagewert, die Community an Interesse und die Agentur an Glaubwürdigkeit.
  • Steh für deine Community ein. Wenn du die Statistik kennst, dann handle entsprechend. Die Mehrheit deiner Community ist zwischen 18 und 45, weiblich und spricht Deutsch? Dann unterhalte dich mit dieser Community über Themen, die Relevanz haben und nicht pseudo-international auf Englisch.
  • Der Auftrag verändert sich und neue Schwerpunkte sind gefragt? Es braucht: Klares Briefing. Klares Konzept. Austausch auf Augenhöhe. Bullshit = 0!
  • Communitymanagement findet On- und Offline statt.
  • Social Media Management ist nicht gleich Performance Marketing.
  • Keine Plattform ist "neu" und "unbekannt", sondern ganz klar zu beurteilen. Wer sind die Menschen, die sich dort bewegen und wodurch fühlen sich diese unterhalten. Überlege dir deinen Mehrwert und wenn du wirklich etwas zu sagen hast, den richtigen Ton triffst, dann wirst du auch gehört/gesehen werden. Haben wir alle schon vor Jahren von unseren PR-Expert*innen gelernt.
  • Nicht jeder Inhalt passt auf alle Plattformen.
  • NO Bots. NO Fakefollower. NO fake Interaktionen. NO BULLSHIT

ZUKUNFT IM FOKUS

Ich wünsche mir nun, dass wenn ich Tiktok öffne oder irgendwann wieder den Weg zu Instagram und Facebook zurückfinde (wir machen gerade eine Art Beziehungspause, weil unsere Kommunikation hakt), dass weniger verzweifelte Versuche meine Aufmerksamkeit oder die meiner Mitmenschen zu erreichen, nur Kopfschütteln und Langeweile auslösen.

Auf ein gemeinsames Gestalten. Ist ja schließlich unser aller Zukunft.

PS: Dieser Text liest sich nicht nur so, sondern ist ausdrücklich mit einem Fünkchen Sarkasmus zu lesen, sonst würden wir nach all der Jahre mit ausgeprägter Erfahrung im Social Media Marketing, doch weinen müssen. An dieser Stelle zitiere ich Vera F. Birkenbiehl mit ihrer Methode: "Kritik üben darf man nur auf einer Ebene von Gleichgesinnten - in meinem Fall "Expert*innen für Social Media." Deshalb freue ich mich auf einen regen Austausch.

PPS: Ausnahmen bestätigen die Regel, dies ist eines von unzähligen Projekten und bei Weitem nicht für alles und jeden anwendbar. Doch meine Learnings darf man sich zu Herzen nehmen, außer man legt Wert drauf, Fehler immer wieder zu begehen.

mit freundlichen Grüßen

Dajana Eder


Dajana Eder und Ava Carstens live ONE Hamburg

FRIENDS OF BRANDS : by Ava Carstens & Dajana Eder

Wir, also Ava und ich, wollten nicht akzeptieren, dass ein Shutdown die Menschen in einen kulturellen Stillstand zwingt. Erst waren es ein paar kleine Ideen, dann entstand ein Podcast und am 29.05.2020 waren wir bei ONE Hamburg live, um mit unseren Ideen unsere Zuhörer*innen zu beflügeln.

FRIENDS OF BRANDS

Von der Idee

"Eine Live-Folge Mach Kein Auge! bei ONE Hamburg, die eben nicht nur auditiv, sondern auch über all deren Kanäle visuell zu sehen und zu streamen ist. Wir nehmen aber keine gewöhnliche Podcastfolge auf, sondern bieten den Zuschauer*innen einen echten Mehrwert. Und Brands. Und uns. Denn wir möchten diese Plattform nutzen, unser Können als Freelancerinnen unter Bewies zu stellen und euer Produkt einem aufgeklärtem, kreativen, urbanen Publikum zu präsentieren. Wir nennen es: nicht Brands for Friends, sondern Friends for Brands. Wir rufen Marken dazu auf ihr Produkt oder Idee an One Hamburg zu schicken. Diese Einsendungen (Ideen, Produkt, Liebesbrief) werden von uns vor Ort Live in der Sendung „ausgepackt“ und wir müssen uns spontan und schnell Kommunikations-Strategien überlegen. Diese teilen wir mit euch und dem Publikum und laden das Publikum ein, aktiv zu werden." Ava Carstens

bis zur Umsetzung

Wir waren live. 12k haben zugesehen. Gemeinsam waren wir kreativ und haben „Social Media“ als das genutzt, was es ist – ein Tool, das verbindet. Nun blicken wir auf einige Ergebnisse, denen wir hier Raum schenken: @coco.collmann wird via @lutzundco.tastings „ginder“ anbieten, ein Gintasting nur für Singles. Ganz unter dem Motto: „stay at home, stay connected, fall in love“. Mit @kushel.de sind wir #cosybynature, denn es gibt für dich und uns Prozente mit dem Code: „FRIENDSOFBRANDS10“.

60 Essensspenden für Obdachlose in Hamburg

Und das Beste zum Schluss. Der Verkauf der @terroristsofbeauty Seifen hat 300 Euro Spenden eingebracht, die gemeinsam mit @kochen_fuer_helden_hh und @haebel.hamburg 60 Essensspenden für Obdachlose in Hamburg bedeuten.

Dazu gibt es nur eines zu sagen: DANKE!

Gutschein Code kushel
kushel Code : FRIENDSOFBRANDS10

ONE Hamburg

Der neue Social-TV-Kanal in Hamburg und für Hamburg. Ein Resultat von schnellen und mutigen Entscheidungen und eine Antwort auf einen dymischen Markt in Zeiten von Corona. Es ist ein Kollektiv aus Medienmacher*innen, Unternehmer*innen, Journalist*innen und Kreativen und vor allem aus Menschen, die sozial, innovativ und immer am Puls der Zeit denken. Mit diesem Angebot supportet ONE Hamburg unsere Stadt und all die Künster*innen und Kulturschaffenden mit einer Bühnen, die sie zur Zeit nicht haben.

Die Mission: Wir möchten Hamburg (auch in schwierigen Zeiten) miteinander verbinden – und setzen dazu auf Optimismus, Solidarität & Good Vibes statt 24/7 Corona-News! Let’s make social media more social!

Geheimtipp Hamburg
Live Podcast bei ONE Hamburg

“Wir haben mit dem Podcast eine Plattform geschaffen, um gute, vielleicht andere Gedankenanstöße mit einer Community zu teilen, über die Grenze unserer Freundschaft hinaus. Ehrlich und real. Wir unterstützen unsere Local Heroes, Freunde, Auftraggeber, Brands. Weil’s wichtig und sinnig ist. Fokus auf die positiven, sich untereinander bestärkenden Worte und Taten, Nähe und Solidarität gerade jetzt und anstelle von noch mehr Bad News und unnötigen Cyber Hate!“ Ava Carstens

Brands Wanted

Eine Idee, zwei Optionen. It’s not just another Podcast Show. We Are Friends of Brands und das ist deine Chance, Teil davon zu sein.

Enabler. Main Sponsor. Als Main Sponsor bist du vor allem eines, ein Supporter für die kleinen Brands. Du ermöglichst die notwendige Sendezeit, um kleinen Marken eine Bühne zu bieten. Gemeinsam haben wir nicht nur die kreative Power, sondern auch ein Netzwerk, das Antrieb bringt.

Product Placement. Deine Marke oder dein Produkt soll auf die Bühne? Wir pitchen live Ideen, schaffen neue Perspektiven und Möglichkeiten durch die interaktiven Zuseher*innen vor den Bildschirmen.

Dein Angebot senden wir dir gerne zu, melde dich via hello@machkeinauge.show und wohlmöglich gibt es ein Wiedersehen in der nächsten Show.

 


re:cap 03 || agieren, nicht abwarten

Auszug aus re:cap - monatliches Mag für Business & Empowerment vom 21. April 2020

Ein kurzer Gedanke zu Schockstarre in der Kreativbranche: "Es ist so sinnbildlich für eine "lebenslange Schockstarre" ganzer Branchen, die sich geweigert haben mit der Zeit zu gehen und jetzt überfordert sind mit einer Generalüberholung, die längst überfällig war. Wer jetzt sich und seine Ausrichtung nicht reflektiert, egal ob als Influencer, Brand oder Agentur, hat den Schuss nicht nur nicht gehört, sondern auch nicht in vollem Ausmaß ernst genommen. Wobei Augen verschließen gerade heute eine lebensbedrohende Entscheidung sein (kann) wird.

standing still

Social Distancing in der Berufswelt ist fünf Wochen nach Regierungsbeschluss vor allem mit einem gleichzusetzen, dem Einfrieren von Budgets und der damit einhergehenden Verlangsamung von Entscheidungsfreudigkeit. Dabei wäre es gerade jetzt an der Zeit, Zeit und Geld in Kommunikation, Community, PR, Social Media zu stecken und grundlegend eine zukunftsorientierte Neustrukturierung zu fokussieren. Unternehmen und Marken lassen sich zur Zeit bitten, warten auf den Zeitpunkt, wenn es dann "vorbei" ist und alles wieder "normal" ist, um erst dann wieder aktiv zu werden. "Dann" ist es wahrscheinlich zu spät, denn wer jetzt nicht re-agiert, wird morgen nicht nur Sorge tragen, sich Mieten und Mitarbeiter nicht mehr leisten zu können, sondern auch den Mitbewerb nicht mehr einholen können. Stillstand gibt es nicht, sich jetzt nicht zu bewegen erinnert mehr an Vogel Strauß als an Absicherungsmaßnahmen, die das Überleben sichern sollen.

normality

„we‘re (hopefully) not going back to where we came from.“ Es ist Samstag früh morgens, same street but different view. Kein müll auf den Straßen, wenig Verkehr und ungewohnte Ruhe. Die letzten Wochen zeigen erste Veränderungen auf Sankt Pauli und es blutet mir das Herz, zu wissen, dass sobald die Bars öffnen und der Partytourismus wieder von vorne losgeht, es wieder nach Pisse riecht, man nachts kaum schlafen kann und ein Meer aus Scherben den morgendlichen Weg pflastert. Ob wir wirklich das Bewusstsein erlangen werden, das uns lehrt, warum wir heute hier in dieser Situation sind und warum wir nicht zurückdürfen, zu dem, was wir bisher für normal hielten?!

Mach kein Auge!

Der Podcast von Ava Carstens und mir findet nicht nur in unserem Umfeld neue Zuhörer*innen, sondern auch in Österreich, der Schweiz und Dänemark. Statistiken sei Dank, können wir so unseren Wachstum beziffern und zählen über 1000 Streams. Wie aus unserer Situation, uns gerade nicht treffen zu können, dieses Projekt - besser gesagt dieser Podcast - entstanden ist und welche Erfolge wir nun verzeichnen können, liest du hier:

Statistik ist King

• 7 Episoden • 1.023 Streams gesamt • 80% Streams via Spotify • 5% Streams via Apple Podcast • 15% Streams via Sonstige • 86% Female • 13% Male • 1% Diverse • 54% 28-34 Jahre • 27% 35-44 Jahre • 13% 23-27 Jahre • und beweisen guten Musikgeschmack mit Fynn Kliemann, Trettmann, AnnenMayKantereit und viele mehr. Das erste Mal, das über uns gesprochen wurde, in der Onlineausgabe des Soul Sister Mag.

Lieblingsfolge: Folge "Call 0815 Prosecco"

In dieser Folge lassen wir andere zu Wort kommen. Was haben ein Gym, Einhörner und 0815-Prosecco gemeinsam? Richtig, für alle bedeutet die aktuelle Situation vor allem eins: Krisen-Management. Von Herausforderungen, aber auch den Chancen, die jeder und jede aus dem Jetzt zieht, berichten Simon, Mina und Cordelia. Und natürlich wir.

Folge via Spotify || Alle Infos via machkeinauge.show abrufen. Abonnieren und teilen ist für dich 4free und für uns unbezahlbar! Aus der Not die Tugend: #MachKeinAuge! Denn Kopf in den Sand ist nicht. Aus der Not spontan einen Podcast geschaffen, Freitag den 13. publiziert und die ersten Zuhörer*innen inspiriert, weil Ansteckungsgefahr wegen positive Vibes und Ideen, die dein Tun influencen. Party gibts for free, da mit uns beiden schon drei, in der dir bekannten Podcastapp. Keine leichte Kost, denn Nebenwirkung ist unter anderem Tatendrang, von nix kommt ja nix. Hinterfragen für Fortgeschrittene aka Reflexion mit mir und Schlaufuchs @avacarstens ?

PS: Das Bild ist nach unserer Blutspende entstanden. Informiere auch du dich, wo du spenden kannst.

currently on my mind

books: Frisch gedruckt und bereits eingelesen das Buch von Lina Mallon "Schnell.Liebig" und Frank Berzbach "Die Schönheit der Begegnung". Unterschiedlicher könnte man über die Liebe nicht schreiben. podcasts: Mein Podcast "#brokenmirror : a selfportrait" erlebt gerade ein Revival, die Zuhörerzahlen steigen wieder. Meine einzige Newsquelle ist das tägliche "Steingarts Morning Briefing". weblinks: Besondere Aufmerksamkeit schenke ich zur Zeit Plattformen wie Skillshare*. Ich habe einige Masterclasses besucht aber eine hat mich nachhaltig überzeugt, der 19-jährige Janosch Herrmann erklärt in zwei Stunden, wie man TikTok erfolgreich nutzt. Jetzt habe ich einen TikTok Channel und erzähle aus meinem Leben mit dem Benz. Empfehlen kann ich den kürzlich erschienen Artikel im Horizont von Christian Schmidt.

*Unter diesem Link bekommst Skillshare zwei Monate for free.

column:

Hoch lebe die Kunst, denn was wären wir heute ohne Musik, ohne Bücher, ohne Netflix und Co? Auch wenn sich die Frage nach dem "was" nicht so sehr stellt wie das "wie". Wir wären einsam, schlecht unterhalten und viel zu sehr mit uns selbst beschäftigt. Während Künstler ihre Konzerte auf unbestimmte Zeit absagen, Kinostarts im Sand verlaufen und Buchveröffentlichungen "nur" über Social Media ihre wenigen Sekunden Ruhm bekommen, frage ich mich, wie kann ich Kunst supporten und was passiert bereits um mich herum? So habe ich jetzt alle Filme, die ich im Kino ansehen wollte, via Streamingplattformen gekauft. Spannend dazu zu wissen, dass Amazon Prime innerhalb weniger Tage auf diesen globalen Wunsch reagiert hat. Oder Fynn Kliemann, der zum Start seiner Dokumentation Kinotickets verkauft, die mit 25% des Erlöses dein Wunschkino unterstützen. Gemeinsames Kinoerlebnis am 25.04.2020 via oderso.cool. Bücher habe ich doppelt oder zumindest, um zu unterstützen gekauft und verschenkt. Geburtstage kennen keine Krise und über Bücher freut man sich heute mehr als vor einem Jahr. Besonders einfach unterstütze ich zur Zeit Podcasts mit meiner Stimme, in dem ich diese via Social Media oder gezielt an Personen teile. Sponsoren wanted, die mich dabei unterstützen, ein ganz besonderes Musikerlebnis umzusetzen? Wo sind die schnellen Entscheider*innen bei MOIA, Mercedes Benz EQ, Spotify und Co. Ach, Stadt Hamburg hätte ich auch gerne im Boot. Bei Interesse an hello@impulsee.eu wenden, das Konzept steht schon. Wir sehen also, jeder kann zu jeder Zeit Kunst supporten, zumindest so, wie es das Budget gerade hergibt.

make a difference

coaching für vor(aus)denker*innen: Eine Stimme gebe ich hier an dieser Stelle "Elli", die mit mir ein Coaching absolviert und so ihre Zeit und Energie in die Gestaltung der Onlinepräsenz und Communitybildung ihres Unternehmens gesteckt hat. Ziel war es, einen Mehrwert für die Onlinecommunity zu finden, der zur Interaktion und zum Folgen ihres Accounts einlädt. Das Ergebnis nach vier Wochen ist nicht nur ein komplett neuer Look auf Instagram, sie verfolgt nun auch eine Strategie, die die Interaktion mit ihrer Community steigert. Besonders zu empfehlen ist ihr InstaLive-Show "Glow Getter". Elli ist selbstständige Make-up Artist mit Sitz in Monaco. Hier das Feedback anhören!

random

Chat mit Lina Mallon via Instagram! D: Lina, du hast einfach immer die schönsten Hunde in deiner Instastory. L: Ich liebe diese Hunde auch so! D: Also werd ich mir dein Buch kaufen und ein Foto mit dem Mops machen. Jabba ist zwar nicht so schön aber immerhin sind wir dann im Club ? L: Ooooh ich will eh einen Contest machen : schnell.liebig mit Hund haha. D: Ja bitte ? wahre Liebe hat wohl vier Beine.

Chat mit Marco Ivers "Kurts Toolbox" via Instagram! Nachdem ich auf St. Pauli ein Plakat mit der Aufschrift "Das machen wir jetzt" gesehen habe, kontaktierte ich via Instagram das Social Media Team. D: Weil halt immer alles war, wie es ist, sind wir halt gerade da, wo wir sind. Umdenken und anpacken. Gut, dass ich jetzt nicht beim Baumarkt anstehen muss. ✌️ War erst die Idee da oder Corona? M: Das haben wir uns auch gedacht, deshalb haben wir ein eingestaubtes Geschäftsmodell angepackt und smarter gemacht. Zuerst war die Idee - aber Corona wird gerade zum Katalysator. Alle sind Daheim und haben Zeit. Und Schlange am Baumarkt ist so 2020. D: Die Toolbox ist Rindermarkthalle aufgestellt, finde ich dort auch ne Nähmaschine unter den Tools? M: Die Nähmaschine liegt leider nur in Stade. Auf Pauli haben wir dafür alles um Wände einzureißen oder aufzubauen. Je nachdem was kommt.Alle haben etwas mehr Zeit - also auch Zeit für Hinwerkerprojekte. Wir haben dafür die Tools ??? Übrigens: aus St. Pauli wird St. Bauli! D: Die Menschen hier sind bekannt für "ihr Recht auf Gestaltung" ... nice wir "sehen" uns an der Toolbox. ? "it's okay if the only thing you did today was breathe"

disclaimer: re:cap bleibt für dich kostenlos. Dies ist nur möglich, in dem ich Strukturen monetarisiere, zB durch Advertorials und Affiliate. Diese sind für dich klar ersichtlich gekennzeichnet und bringen dir keinerlei Nachteil. Nun freue ich mich auf Feedback zu dieser Ausgabe von re:cap via Mail an: hello@impulsee.eu || Falls du diese email weitergeleitet bekommen hast, melde dich gerne hier an.


re:cap 02 || we're in this together

Auszug aus re:cap - monatliches Mag für Business & Empowerment vom 16. März 2020

Diese Ausgabe wollte ich dem Genuss widmen, der Möglichkeit, aus jedem Moment etwas Besonderes, mit allen Sinnen erlebbar zu machen zu können. Doch mit dem Beginn von Corona wurde ein Gedankenkarusell ausgelöst. Wie schnell der Virus doch über uns kam, noch vor wenigen Wochen schien er viel zu weit weg und im nächsten Augenblick ist er direkt vor unserer Haustür. Eine extreme Situation, die extreme Entscheidungen fordert und gleichzeitig eine Chance bietet, zu reflektieren und neu zu kreieren. In dieser Ausgabe teile ich einige motivierende Impulse für die nächsten Tage und Wochen.

canceled

Erst waren es ein paar Events, die vorbeugend abgesagt wurden und eine Woche später, findet nichts mehr statt - nicht heute, nicht im April und auch nicht im Mai. Verschoben oder aufgehoben. Von nun an kein Flugverkehr, geschlossene Freizeiteinrichtungen und Restaurants. Als ich vor einer Woche den Beitrag einer Bekannten aus Italien gelesen habe: "Hätte uns jemand gesagt, dass es ausreicht, einfach das Ausgehen einzuschränken, dann wäre ich gerne zuhause geblieben, verglichen zu den Konsequenzen heute!" Und ja, sie hat recht. Während die einen in den Krieg ziehen müssen, werden wir höflich aufgefordert, soziale Distanz währen zu lassen und nicht auf unser Recht, sich frei zu bewegen zu bestehen. Gleichzeitig verstehe ich die Sorgen vieler Kleinunternehmerinnen, die um ihr blankes Überleben bangen, nicht aus Angst zu erkranken, sondern wegen des fehlenden Umsatzes. Denn auch meine Polster aus dem letzten Jahr reichen nur für ein paar Monate, vor allem, wenn kein Einkommen den Puffer wieder füllt.

pls be polite

Eine Geste, die mir immer schon widerstrebte, als Kind wurde ich gezwungen, als Jugendliche habe ich mich widersetzt und Jahre später habe ich begonnen, mit zusammengefalteten Händen vor der Brust, Menschen zu begrüßen und zu verabschieden. "Sei höflich, gib die Hand!" Woher kommt diese Geste eigentlich und weshalb wurde uns eingetrichtert, das tun zu müssen? Ich finde ein sanftes "Namaste" so viel höflicher und wertschätzender, als jedem die Hand zu geben, ohne zu wissen, ob diese vorhin an der Nase, im Schritt oder im Müll war. Vielleicht ist das nun eine Chance, diese alte Geste ziehen zu lassen und neue zu etablieren.

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Mach kein Auge!

Ist der Podcast von Dajana Eder und Ava Carstens, die aus der Situation, sich gerade nicht treffen zu können, ein Projekt gemacht haben – Podcast. Manchmal bedarf es einem Ausnahmezustand, um einen Schaffensprozess in Gang zu setzen. Zwei Freelancerinnen und ihr ganz normaler Struggle.

Folge 1 : Tag X In dieser Folge wird spontan, kurz und knackig ein Gespräch aufgenommen, über Hunderauswurf und Hamsterkäufe gesprochen und eine Strategie für Brands geteilt, die Events absagen mussten und mit der Kraft von Social Media trotzdem nicht minder Aufmerksamkeit erzielen können. Umdenken für einen Neuanfang mit zwei Kaffeetassen und einer blechernen Stimme. Folge 2 : The Struggle Is Real. In dieser Folge wird's ernst. Es hakt an allen Ecken und Enden, die Technik will nicht so, wie gewünscht, das Zuhören fällt uns schwer, ähnlich wie der Gesellschaft. Es geht um Verantwortung, Kontrollverlust, aber auch um Umstrukturierung. Mach kein Auge! bleibt treu unprofessionell und gibt einen kleinen Lichtblick am Ende des Tunnels. Via Spotify

Aus der Not die Tugend: Nörgeln kann jeder, das dachten wir uns am Freitag noch, als die ersten Einschränkungen verlautbart wurden. Doch da waren Ava und ich bereits vorsorglich den zweiten Tag im Homeoffice und wollten eines auf gar keinen Fall hinnehmen, nichts tun zu können. Denn wenn wir eines können, dann ist das kreative Ideen schmieden und online sichtbar werden. Freitag der 13. März 17:00 Uhr, die Idee zum Podcast ausgesprochen. 17:50 Uhr, die erste Folge aufgenommen und um 23:49 Uhr war er online abrufbar, samt Titel, Beschreibung und Social Media Shares. Nach nur zwei Folgen sind es über 100 Unique Listeners und über 200 Streams.

currently on my mind

books: Ein Buch ist mir aus den letzten Jahren besonders in Erinnerung gerufen worden: "FACTFULLNESS von Hans Rosling" über immer schlimmer werdende Nachrichten, die das Gehirn dramatisch negativ verarbeitet und wie du diesen Kreislauf durchbrichst, um rational Entscheidungen treffen zu können. podcasts: Ich wünsche mir, dass du dir den Podcast von Ava und mir anhörst, um für dich und deine Unternehmung, möglichst viel Positives mitnehmen zu können. weblinks: Auf jeden Fall sehenswert ist der Ted Talk "Bill Gates: The next outbreak? We’re not ready", der klar aufzeigt, Krisen gab es viele, doch der Mensch neigt dazu, Fehler immer wieder zu machen.

column: "we're all in this together" Von kindlicher Leichtsinnigkeit über übertriebene Hamsterkäufe zu Verschwörungstheorien - in den Medien waren über die letzten Wochen alle Headlines vertreten. Somit zeigen sich die Sozialen Netzwerke als Segen und als Fluch gleichermaßen. Man will informiert bleiben, ohne sich beeinflussen zu lassen. Neigt zu leichten Panikattacken (diese sind menschlich und damit okay) und übersieht dabei die Chancen, die vor einem liegen. Nein, ich habe kein Netz, das mich fängt und doch vertraue ich auf mich, meine Willenskraft und die Beziehungen zu Freunden und Geschäftspartner. Das ist eine Chance, unser Verhalten der letzten Jahre zu reflektieren, denn jeder von uns hat verursacht, dass das Weltklima ins Wanken gerät und das alles im Überfluss und auf Kosten anderer konsumiert werden kann. Von einem Tag auf den anderen werden wir daran erinnert, wie unnötig das ist und das heute Tag X ist, um einen neuen Weg zu gehen.

make a difference

was du für dich tun kannst: Lob der Absage. Nutze die Zeit und investiere in dich - in deine Gesundheit, deine Bildung, deine Heilung und Erholung. Lese Bücher, schreibe Tagebuch, höre Podcasts und Musik, lerne etwas Neues. Befasse dich mit deinen Finanzen, lerne wie der Aktienhandel funktioniert und investiere. was du für dein Unternehmen tun kannst: Lass den Kopf nicht hängen und lass dich nicht von Ängsten leiten, es gibt einen Weg aus dieser extremen Situation. Frag dich, wie du deine Unternehmung über Onlineplattformen beleben kannst, zB in dem du InstaLive/IGTV oder Streamingplattformen wie Zoom nutzt, um Workshops oder Workouts durchführen zu können. Motiviere deine Teilnehmerinnen via Mail, Whatsapp oder Social Media mit Tipps. Im Podcast teilen wir einige weitere Ansätze. Wenn du Ausfälle hast, versuche einen Vorschlag zu machen, der zumindest einen Teil deiner Kosten erstattet. Werde kreativ, vor allem aber, werde aktiv. was du für deine Local Heroes tun kannst: Konsumiere bewusst. Lass dir Ausgaben, die du getätigt hast nicht rückerstatten, sondern einen Gutschein ausstellen. Lass die Behandlung nicht ersatzlos ausfallen, sondern mach eine 50%ige Anzahlung. Bestelle in deinem liebsten Restaurant als Take-away. Kauf im Café nebenan eine 10er-Karte oder den hauseigenen Kaffee. Versuche in Geschäften, die geschlossen haben, online zu bestellen - kontaktiere über Instagram, schlag eine Bezahlung via Paypal vor.

your routine

starte positiv in den Tag: Keine Social Media Aktivitäten direkt nach dem Aufstehen. Nimm dir Zeit für dich und einen Kaffee/Tee. Starte mit einer Meditation oder fasse drei positive Gedanken, für die du dankbar bist. Schreib ein paar Zeilen oder verschicke Whatsapp Nachrichten an deine Liebsten. kontrollierte Inhaltsaufnahme: Wähle nur wenige Quellen aus, die dich informiert halten. Schütze deine Energien vor zu vielen negativen Impulsen - auch bei Menschen. Zeit für Sport: Gerade für mich ist Sport ein wichtiger Teil meines Alltags. Da jetzt alle Studios dicht sind, habe ich meine liebsten Trainer via Social Media kontaktiert und gefragt, wo ich ihre Kurse streamen kann, wie zB die Kurse von Dany & Pati via Cyberobics Gold. Einen Monat bekommst du automatisch kostenlos und mit dem Code "Workout@home" drei Monate. Einfach während Bezahlvorgang eingeben. Keine Ausreden - bewege dich! PS: Noch dürfen wir auf die Straße, geh spazieren, frische Luft tut dir gut. setze neue Impulse: Was kannst du jetzt tun, um etwas Neues entstehen zu lassen? Nimm dir jeden Tag eine Stunde Zeit, um deine Skills zu verbessern oder anderen dabei zu helfen, besser zu werden.

when you can't control what's happening,
challenge yourself to control how you respond to what's happening.
that's where your power is.

disclaimer: re:cap bleibt für dich kostenlos. Dies ist nur möglich, in dem ich Strukturen monetarisiere, zB durch Advertorials und Affiliate. Diese sind für dich klar ersichtlich gekennzeichnet und bringen dir keinerlei Nachteil. Nun freue ich mich auf Feedback zur ersten Ausgabe von re:cap via Mail an: hello@impulsee.eu || Falls du diese email weitergeleitet bekommen hast, melde dich gerne hier an.


re:cap || this is the real drive of my life

Auszug aus re:cap - monatliches Mag für Business & Empowerment vom 29. Februar 2020

Nach meiner #brokenmirror : a selfportrait Buchveröffentlichung kam erst mal ein kreatives Loch, eine Art Burn-out. Ich habe es kommen sehen, war dennoch verwundert, wie hart es mich getroffen hat. Das Ausmaß ist selbst Monate später noch spürbar. Unzählige Worte die ich für Blogposts, für das Buch und den Podcast verwendet habe, für Workshops, Interviews und persönliche Gespräche und dann - LEERE. Keine Wörter mehr übrig, die sich auf einem Blatt Papier zu Sätzen formen, es gibt keine Geschichten zu erzählen. Ich hab versucht, mir den Druck zu nehmen und mich auf das Sein zu konzentriert. Weniger kreieren und mehr in mich hineinfühlen. Ich habe gelesen und Podcasts gehört, mich gebildet und reflektiert und wieder einmal stand ich an einem Punkt, der totalen Dekonstruktion, um mich ein Stück weit wieder neu aufzubauen. Neuen Drive und Spirit, für meine Arbeit zu finden. Und hier bin ich nun, mit einem Mailing - mehr einem monatlichen Magazin per Mail - das sich jedes Mal direkt an dich wendet. Ich will DICH erreichen mit meiner Nachricht, denn über den Blog oder Podcast oder auch über soziale Plattformen erreiche ich dich nur zufällig.

Die Entscheidung, ob du meine Nachrichten empfangen willst, entscheidest du bewusst und konsumierst du bewusst. D.E.

we are movement

In den letzten Jahren hatte ich eines im Fokus, Frauen zu fördern, aus sich herauszuwachsen, ihr Licht zu entdecken und das Leben zu leben, das sie sich wünschen. Und habe eines manchmal bewusst und gelegentlich unbewusst ausgeklammert, meinen Worten hören „Menschen“ zu, sensible und aufmerksame Persönlichkeiten, unabhängig von Gender. So richtig wurde mir das erst letzten Sommer bewusst. Denn nur weil es für mich keine Rolle spielt und ich Menschen als Menschen sehe, habe ich Inklusion nicht offen gelebt. Viele Themen behielt ich für mich - wie ich liebe und wie ich lebe und was ich denke. Dabei sehe ich heute eine klare Aufgabe in der offenen Kommunikation meiner Gedanken. Wenn ich offen mit Menschen meine Gedanken teile, dann werden Situationen des alltäglichen Lebens zu Alltag, sie werden „normal“ und akzeptiert. Deshalb habe ich dieses Mailing geschaffen, um offen mit dir in einen Austausch zu treten, der trotzdem in einem geschützten Rahmen passiert. Ich baue jedes Mailing wie ein Magazin auf schreibe Texte, führe Interviews, verlinke zu spannenden Artikeln und vieles mehr. Und das Wichtigste zuletzt, jede und jeder ist willkommen. Ich begrüße alle Frauen und Männer und alle Diverse in einem gemeinsamen Rahmen des Wachstums.

a question of gender

#femaleempowerment #bossgirl #womenonly … ich könnte diese Liste ohne Punkt und Komma vorantreiben, ich könnte ebenso ohne Ende ausführen, warum es nach wie vor wichtig ist, Frauen zu unterstützen. Ich könnte aufzählen, wo Frauen nach wie vor benachteiligt sind. Aber das will ich nicht, denn für mich zählt eine gemeinsame Vision. Ich kreiere mit dir unsere gemeinsame Zukunft. Heute manifestieren wir, wie wir morgen leben wollen. Und zu dieser Einsicht kam ich unter anderem dank der Begegnung mit Brix und meiner Buchlesung, zu der eine #womenonly Gästeliste bestand. Wie kann ich noch immer ignorieren, wie divers die Menschen sind, die sich durch meine Arbeit inspirieren lassen? STOP!

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Brix Schaumburg hatte ich im Juni kennengelernt, während einer Theateraufführung eines Transgender Stücks und von da an unglaublich inspirierende Gespräche geführt. Denn eines verbindet uns, die Liebe zu den Menschen und diese ist wichtiger als jedes Label, das Erklärungen vereinfacht. Ich lade dich ein, mein Interview mit Brix als Blogpost zu lesen und als Podcast anzuhören. Es ist Ende Februar, ich blicke auf einige Monate und viele Gespräche mit Brix zurück und wollte es mir nicht nehmen lassen, ihm drei Fragen zu stellen, die ich nun hier mit dir teile.

Brix, von unserem ersten Kennenlernen im Theater bis zu unserem Podcast sind nur wenige Wochen vergangen, in dieser Zeit haben wir unzählige Gespräche geführt und den Podcast aufgenommen. Wir standen uns von Anfang an ehrlich, verletzlich und offen gegenüber. Was hat für dich dazu geführt, dass du mir so begegnet bist? Menschen finden sich nicht ohne Grund und wollen sich öffnen. Vor allem, wenn man diese Offenheit bei seinem Gegenüber fühlt. Ich fühle diese ehrliche und rohe Verbindung zu dir, weil wir uns bei meinem Theaterstück komplett nackt begegnet sind. Der Zeitpunkt unseres Treffens war zu einer Zeit, in der ich mich sehr mit mir beschäftigt habe, deine Worte und dein Weg waren nicht nur ein Spiegel, sondern auch eine Art Inspiration.
Hey, you are 30 now und nun? Verheiratet bist du? Beruflich auf einem erfolgreichen Weg? Wieso triffst du auf einem so unkonventionellen Weg, traditionelle Entscheidungen? Ob ich das unkonventionell nennen würde weiß ich nicht. Ich sehe mich schon seit meiner Kindheit als Prinz, der auf dem weißen Ross geritten kommt, um die Prinzessin zu erobern. Ich hatte nur nie daran geglaubt, dass ich diese Form der Liebe, Wertschätzung und Anerkennung erfahren werde. Alina und ich hatten nicht den Plan verfolgt zu heiraten oder eine Familie zu gründen, doch unser Zusammentreffen hat alles möglich gemacht, ob traditionell oder unkonventionell.
Eine Frage, die du dir nun gerne stellen willst und die Antwort dazu? Ich frage mich, wohin mich mein Weg noch führen wird. Ich schätze es sehr, dass wir gemeinsam eine Ära der Selbstreflexion geschaffen haben. Nichts mehr tun müssen, wohinter man nicht komplett steht. Ich bin viel ehrlicher zu mir geworden und darauf bin ich stolz, das wir den Mut haben, so zu sein, wie wir sind - wir, menschlich, liebend.

Mehr erfährst du über Brix in meinem Interview unter dem Titel: Bist du lesbisch oder wenigstens bi? | Soul Talk mit Brix Schaumburg über Liebe, Transgender und Labels. Dort findest du auch seinen Kontakt und weiter Infos zu seiner Person.

currently on my mind

books: Mit diesen beiden Büchern habe ich viele Stunden verbracht. Ich habe sie diskutiert und meine Gedanken dazu in Artikel verfasst. "Eine Frau schaut auf Männer, die auf Frauen schauen" von Siri Hustvedt über die Biologie und Theorie der menschlichen Wahrnehmung und "Wie wir begehren" von Carolin Emcke. Die Autorin stellt sich die Frage ob wir das Begehren entdecken oder das Begehren uns?

podcasts: Diese Podcasts werden auch dich inspirieren. "heart2heart by Amorelie" mit Dr. med Sheila de Liz über den fabelhaften weiblichen Körper. "In extremen Köpfen" von Dr. Leon Windscheid über Menschen, die extreme Herausforderungen für sich gemeistert haben. "GELD - Geldhelden & Geldrezepte" von Marco Lachmann-Anke im Interview mit Kathrin Weishäupl über das Gesetz der Anziehung.

weblinks: Forbes im Interview mit Natalie Decker (22) über Frauen im Motorsport. Financial Times zum Thema: "Quitting a Job does not make you a failure". Forbes "Inside Serena Williams’ Plan To Ace Venture Investing".

column: "Wo findet Empowerment statt?" In einem Interview fiel ein Satz, der mir in Erinnerung geblieben ist. Wir bekommen nur, was wir fokussieren und solange wir uns über Genderthemen nur aufregen, geben wir dieser Wut Raum. Raum, den wir nutzen könnten, um eine gemeinsame Zukunft zu kreieren. Was nicht bedeutet, dass diese Themen nicht angesprochen werden sollen, ganz im Gegenteil, natürlich reden wir darüber, deshalb rede nun auch ich über so viel mehr. Siri schaut auf Männer, die auf Frauen schauen, Podcaster sprechen über "how to make money" und welche Rolle dabei das richtige Mindset spielt und Veranstaltungen bringen offline Menschen zusammen, die als Gemeinschaft Veränderung leben. Also nutze ich die Chance und spreche zu dir - hier und von nun an einmal im Monat - Themen, die bewegen. Bewegung, die inspiriert.

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drive: Mein beruflicher Werdegang hat in der Automobil-Branche begonnen und so schnell werde ich dieses Thema auch nicht verlassen. Mich inspiriert, wie Mobilität mit uns wächt und sich verändert. Im Dezember noch mit Volvo Deutschland nach Schweden gefahren, um dem Weihnachtswahnsinn zu entfliehen und ein paar Wochen später fahre ich in Österreich die Hybrid-Modelle, wie den XC40 Probe. Doch mein Interesse geweckt hat Citroen mit dem vollelektrischen Ami, der sowohl von vorne als auch hinten gleich ist aber lest selbst, wie mein erster Eindruck zu dem 6.000 Euro Elektromobil ist.

passion: Es gibt sie noch, die besonderen Herzensprojekte, die man auf den ersten Blick erkennt und deshalb verdienen sie besondere Aufmerksamkeit. Leo & Albrecht aus Hamburg haben nicht nur "Herz und Verstand" als Podcast gestartet, sondern dazu einen wundervoll inspirierenden Instagramchannel, der Einblicke in eine moderne Liebe, gemeinsames Wachstum und die erste eigene Wohnung bietet.

mercedes benz

ohhh lord ... Träume geträumt, Träume verwirklicht. Zumindest diesen einen Traum, der für mich lange Zeit direkt in Verbindung stand mit "Wenn ich irgendwann wirklich erfolgreich bin, dann...". Und diesen Erfolg fühle ich wann immer ich mich mit meinem "Boi" auf die Straßen begebe. Letztes Jahr habe ich so einiges mit ihm erlebt und in diesem Jahr will ich auch diesen Geschichten einen Raum geben - von Co-PilotINNEN und Routen, RoadBook-Einträgen und Events. Wie diese Geschichte hier, fotografiert mit Leica in Schwerin: "the boi visuals".

Was bedeutet Erfolg für dich?

disclaimer: re:cap bleibt für dich kostenlos. Dies ist nur möglich, in dem ich Strukturen monetarisiere, zB durch Advertorials und Affiliate. Diese sind für dich klar ersichtlich gekennzeichnet und bringen dir keinerlei Nachteil. Nun freue ich mich auf Feedback zur ersten Ausgabe von re:cap via Mail an: hello@impulsee.eu